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von miro: 5. Mai, 23:53
Ungeheure Lügen
Du bist ja nicht mehr ganz dicht. ...
von claasclever: 26. April, 21:33
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sehr gut, DANKE!!!
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Oberfläche
Diese Kritik hat interessant vorgelegt, ...
von medienkind: 28. Mai, 23:55
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von admin: 12. Mai, 00:40
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anna knopf über Drawing Restraint

nicht fisch und nicht fleisch

Eine Flüssigkeit, die Meere kennt, der Geruch seetangbeschwerter Tränen. Eine Festigkeit, ein gemaltes Gesicht im Sand, womöglich ein Name; doch stattdessen schroffe, zerklüftete Felswände, das ist das Land der Prinzessin der Wale. Eine Festlichkeit. Eine Vermählung, ein zusammen Kommen und Gehen, die in der Tradition des Meeres stehen, sich ein Brautpaar zu wählen, oder Asche in alle Windesrichtungen in sich zu zerstreuen, Hochzeit zu halten.
Der Brautvater bereitet Tee, eine Zeremonie, wie der Film selbst. Natur werden, ist das nicht auch Material werden, Flüssigkeit werden, Waltalg werden, verkauft und handelbar werden? Sich nicht für sich selbst sein, eher ein Teil des Kreislaufs sein, gekauft sein, verbraucht sein; so steckt das in allen Dingen, als Erbinformation in unserer Haut. Auch dann nicht aus seiner Haut können, diesen Film auch einfach verdammt schräg zu finden. Seltsamer Geschmack der Meeresluft, ein Metallstreifen wird immer wieder aus seiner Mitte gezogen, auf der Zunge ein metallischer Geschmack, eine Fischbüchse, vermutlich metamorphosiert. Eine icelandic Prinzessin trifft ihren König. Sie werden Fisch. Sie werden Natur. Arielle the other way round und woanders her. Nicht, dass Björk nichts Japanisches hätte und die Produktion von Waltalg nicht auch etwas Isländisches. Nach dem Film werde ich jemandem, der unglücklich verliebt ist, sagen, dass es einen Zauber hat dieses Meeresmärchen Drawing Restraint, weil es ein Ungeheuer unsrer Zeit ist, diese Arielle- Schwermut - weil Sie ihre Beine gegen ihre Stimme tauscht, wortlos zusehen muss, wie Er um eine andere trauert, wie Er später in ihren Armen liegt, weil er nicht weiß, dass die kleine Fischfrau ihn gerettet hat, vor dem Ertrinken, mit ihren offenen Armen gegen die stürmische See. Sie weint Perlen und isst nichts, nicht Fisch und nicht Fleisch. Sie tritt auf, mit dem Schmerz von tausend Messern, und als sie ihm das Herz zerschneiden soll, um sich selbst zu retten, wird Sie vor lauter Traurigkeit zu Meeresschaum. „Das Meer blüht.“, heißt der Schluss.
Die Entgegnung in Drawing Restraint ist weitaus zeitgemäßer: Habe die Furchtlosigkeit, Dich vergessen zu können und zu einem selbstlosen phonischen Laut zu werden, ein Impuls, der vergeht. I can´t touch you, cause you can´t feel me. And what if cut off your legs? Wirst Du dann zustimmen, für immer bei mir zu bleiben? Natürlich, wir leben dann ja zusammen in einem Meer.

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"and as he lay there in the terrible frying pan he thought, i never live again in the limits of a lake, next time i´ll make the infinite ocean my home. the infinite my home." (three fish)

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"drawing restraint 9"
regie: matthew barney
mit björk, matthew barney
USA/ Japan 2005
(english, japanese, icelandic)
´135 min.



"die kleine Meerjungfrau" (karel kachyna) 1975
buch: hans christian andersen


"drawing restraint 9" (matthew barney) 2005
 

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