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Erstens ist diese Kritik bereits ...
von miro: 5. Mai, 23:53
Ungeheure Lügen
Du bist ja nicht mehr ganz dicht. ...
von claasclever: 26. April, 21:33
...
sehr gut, DANKE!!!
von suchmaschinenoptimierung: 20. November, 18:07
Oberfläche
Diese Kritik hat interessant vorgelegt, ...
von medienkind: 28. Mai, 23:55
Dann den Direktlink probieren:
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von admin: 12. Mai, 00:40
13 Lakes
20:30:40
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wenke über La fleur du mal

La fleur du mal

La lampe du mal
Irgendwie sind alle Chabrol-Filme gleich. Sie erzählen von den Perversionen der französischen Bourgeoisie und haben diese ambivalente Bildersprache. Einerseits setzt sie das Milieu in perfektem Licht und ausgeklügelten Kamerafahrten und detailverliebter Ausstattung so schön und sauber dar, wie es sich selbst sieht, andererseits treten in dieser ästhetisierten Beobachtung die menschlichen Abgründe umso stärker als Kontrast hervor.
In La fleur du mal kann der aufmerksame Zuschauer das Motiv der Schreibtischlampe während zweier Stunden über die Leinwand verfolgen. Zu allererst wird eine Designerlampe als Geschenk des Stiefvaters an seine Stieftochter Thema, als diese nach seiner Heimkehr aus den USA den leiblichen Sohn über die Veränderungen während seiner Abwesenheit aufklärt. Die beiden hassen den Mann und führen die inzestiöse Tradition der Familie fort. Weil eine Lampe nun schon einmal einen solch prominenten Platz im Film eingeräumt bekommen hat, kann der Zuschauer nicht umhin, die diversen Leuchtobjekte durch den Fortlauf des Films zu verfolgen. Als nächstes hat Chabrols Tochter eine der großbürgerlichen Umgebung nicht entsprechende, schlichte Lampe im Bild arrangiert, das Bruder und Schwester beim betreten von François neuem Zimmer zeigt. In Kontrast zur edlen Lampe der Schwester erscheint das Objekt als metaphorische Benachteiligung des oder auch absichtliche Andersartigkeit des Bruders (auch seine sonstige Zimmereinrichtung und der USA-Aufenthalt unterscheiden ihn vom Rest der Familie). In den folgenden Szenen gibt in dem von Plflanzenformen beherrschten Interieur der Villa mehrere Möglichkeiten, die schweren Füße der Jugendstilleuchter zu betrachten, bevor eine eben solche zum Mordinstrument wird. Claire sitzt allein im Arbeitszimmer ihres Vaters. Das Zimmer ist allein vom Schein des Schirms der Schreibtischlampe erhellt. Die versuchte Vergewaltigung wehrt Claire mit einem gekonnten (...) Schlag des metallenen Fußes auf den Schädel des Stiefvaters ab. Ihre Großtante wird die Lampe mit kühlen Kalkül gegen eine ähnliche eintauschen. Lampen gibt es viele im Hause Villard.
 

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