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Welcome to the International - Weblog. Donnerstag, November 12. 2009
An der renommierten Kunstuniversität Graz fand vom 5-7. November 2009 ein Symposium zum Thema "Bodily Expression in Electronic Music statt." In diesem von Deniz Peters, Gerhard Eckel und Andreas Dorschel organisierten Symposium kamen international Künstler und Wissenschafter zusammen. Darunter befanden sich zB so bekannte Namen wie Alva Noë (Berkeley) und Kendall Walton (Michigan), die KomponistInnen Simon Emmerson (Leicester) und Isabel Mundry (Freiburg), die Improvisationskünstlerin Pauline Oliveros (Troy), die Tanzforscherin Sondra Fraleigh (Utah), die interaktive Performancekünstlerin Susan Kozel (Boston) und die Musiksoziologin Georgina Born (Cambridge). Die Teilnehmer versuchten aus unterschiedlichen Perspektiven einen ungewöhnlichen Blick auf diverse Formen Elektronischer Musik zu werfen mit ihren Herausforderungen, Errungenschaften und Potentialen zu werfen.
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Samstag, Dezember 13. 2008
Schwarzpulver und ein Kasten Bier Hier Drogen, Krieg und Elend, dort Reichtum und Sicherheit - Kolumbien ist ein zerrissenes Land. Nach sechs Wochen hatte ich genug - ich wollte raus aus dem Moloch, raus aus Bogotá. Hier am Meer, in Cartagena auf dem Markt, liegen die Waren bunt durcheinander. Die unasphaltierten Straßen sind dreckig, ich versinke im knöchelhohen Schlamm, nachts hatte es in Strömen geregnet. "DIE BÖSEN WERDEN HIER SOWIESO ERSCHOSSEN" Es riecht nach Abfall, reifen Mangos und Paprikaschoten. Einige Menschen singen, andere lachen. Die Händler verkaufen Obst, Gemüse und Fisch. Als ich die 20 Limonen für 1000 kolumbianische Pesos, umgerechnet um die 30 Cent, dankend ablehne, verbessert der Marktschreier sein Angebot sofort: 25, 30, 40, am Schluss will er mir 50 Limonen zum Spottpreis verkaufen. Ich lasse mir das vitaminreiche Schnäppchen trotzdem entgehen. 50 Limonen? Unnötige Last. Der Platz in meinem Rucksack ist knapp, und wichtiger ist ein stabiles Seil für die Hängematte für meine lang ersehnte Karibiktour. Eine Woche Urlaub, eine Woche frische Luft, eine Woche türkisfarbenes Meer - eine Woche Paradies. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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Freitag, Oktober 31. 2008
Mein Erasmussemester 2008/2009 verbringe ich in Kraków in Polen am Institute for European Studies. Ich bin nun seit 5 Wochen hier - Zeit für einen ersten Zwischenbericht. Zunächst muss ich klarstellen: Ich spreche kein Wort Polnisch. Den Erasmussprachkurs im September habe ich verpasst, weil ich zu der Zeit ein Praktikum gemacht habe. Also fuhr ich an einem Sonntag Ende September mit dem Eurocity von Berlin nach Kraków und bekam schon im Zug ein Gefühl dafür, wie es ist, überhaupt gar nichts zu verstehen und auch nicht auf vertraute Wortbrocken hoffen zu können. Ein mulmiges Gefühl machte sich breit. Am Bahnhof in Kraków wurde ich jedoch gleich von meiner (deutschsprechenden) Mentorin abgeholt, die mir das International Office hier zugewiesen hatte. Sie brachte mich mit meinem tonnenschweren Gepäck zu meiner ersten Unterkunft hier: eine Couchsurfing-WG in einer Plattenbausiedlung namens Olsza Dwa. Dort teilte ich mir mit zwei anderen deutschen Erasmus-und nun noch Couchsurferstudenten ein kleines Zimmer - for free und maximal zwei Wochen, da der eigentliche Bewohner im Urlaub war. Nach ordentlichem Ausschlafen am ersten Morgen stand ich ziemlich schnell vor dem großem Problem: Wie eine Wohnung finden? Ich hatte von Deutschland schon ein bisschen nach Anzeigen gesucht, war jedoch nie weit gekommen, da ich kein Wort verstand. Viel besser gestaltete sich die Suche hier nun auch nicht, doch immerhin lernte ich schnell die essentiellen Vokabeln: ist es ein Zimmer oder eine Wohnung? Wieviele Leute wohnen dort? Am Ende rief ich einfach auf gut Glück die Nummern an, ohne die Anzeige zu entschlüsseln, in der Hoffnung, dass derjenige am anderen Ende der Leitung Englisch spricht. Zu der Wohnungssuche hier muss man wissen, dass die Wohnungslage hier vergleichsweise katastrophal ist, wie in anderen Europäischen Großstädten – ich hatte, wie auch in so vielem anderen, eine vollkommen falsche Vorstellung von Polen und insbesondere der Stadt. Studenten teilen sich hier meist mindestens zu zweit, häufiger jedoch zu dritt oder viert ein Zimmer und zahlen dennoch jeder happige Mieten. In den Wohnheimen der Uni (die allesamt Plattenbauten am Stadtrand sind) gibt es nur Mehrbettzimmer und die Standards sollen auch den Preisen nicht angemessen sein. Ich hörte gruselige Stories von alten Ehepaaren, die in ihrem Wohnzimmer vier Doppelcouchen aufstellen und dann jede an einen Studenten vermieten - für 500 Zloty pro Couch (ca. 150 Euro). Auf wundersame Weise war ich jedoch gleich am ersten Tag nach meiner Ankunft erfolgreich auf der Wohnungssuche und fand ein Zimmer in einer Zweier-WG in der Innenstadt. nun wohne ich mit einer netten Polin zusammen, 15 Minuten zu Fuß vom Hauptmarktplatz entfernt. Mein Zimmer ist allerdings ein Durchgangszimmer, was nicht ganz so angenehm ist, aber angesichts der Wohnverhältnisse anderer Erasmusstudenten noch ziemlich luxuriös. Ich zahle jetzt 750 Zloty Miete, das sind ca. 220 €. Bekannte Erasmusstudenten haben eine Ecke von einem Durchgangszimmer in einer 8er WG gemietet (zu zweit) und zahlen jeder immernoch 150 €. Aber wahrscheinlich ist Krakau auch kein Maßstab für Polen, denn die Stadt quillt nur so über von internationalen Studenten, was eine wunderbare Atmosphäre verbreitet. Nach einer Woche Einführungswoche mit jeder Menge Parties gingen die Kurse los und inzwischen habe ich auch meinen Stundenplan fertig zusammengebaut. Die meisten Kurse konnte ich zum Glück aus einem eigentlich teuren Masterprogramm namens Euroculture wählen, und das sind auch wirklich tolle Kurse, vor allem zu Europäischer Geschichte, Kultur, Erbe, etc. Einen anderen Kurs mache ich am Soziologischen Institut und einen weiteren am Institut für Jüdische Studien (die hier sehr aktiv sind). Dazu kommt noch der Polnischkurs dreimal pro Woche, der mir sehr viel Spaß macht und im Moment wahrlich der Nützlichste ist, da ich alles, was ich lerne, sofort an meiner Mitbewohnerin ausprobieren kann. Die Betreuung der Erasmusstudenten hier ist ganz wunderbar organisiert, auch wenn ich das Gefühl habe, dass die Unimitarbeiter relativ überfallen sind von den Massen an ausländischen Studenten, die hier angerückt sind. Meinen Studentenausweis bekam ich schon nach drei Wochen, mein Erasmuskoordinator ist immer erreichbar und meine Mentorin hat mir auch vor allem in den ersten Tagen sehr geholfen. Noch ein paar Worte zur Stadt selbst: Kraków ist eine wunderschöne, alte Stadt mit einem großen Marktplatz in der Mitte, der gesäumt ist von alten, schmucken Häusern, den berühmten Tuchhallen und der beeindruckenden Marienkirche. Von dem Marktplatz gehen in quadratischer Anordnung Kopfsteingeflasterte Straßen ab, die zu einem Grünstreifenring um die Altstadt führen. Dieser Planty ist vor allem jetzt im sehr goldenen Herbst wunderschön und ziemlich romantisch - überhaupt hat die Stadt eine Atmosphäre, die sich am ehesten mit magisch beschreiben lässt. Das Nachtleben fordert jeden noch so erfahrenen Feierlustigen heraus, weil immerzu was los ist und Ausreden selten gelten. Die Trinkfreudig- und festigkeit der Polen liefert den Rest dazu, dass man wirklich feste Prinzipien braucht, um auch zum Studieren zu kommen. Soweit mein Bericht aus dem wunderschönen Nachbarland. Mehr Fotos und Eindrücke von hier findet ihr unter: http://www.flickr.com/photos/sarah_bei_goethe_in_sydney/sets/72157607756581492/ Für heute Do widzenia i dobranoc.
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An der renommierten Kunstuniversität Graz fand... by vespasian (12. Nov, 23:04) Hi,
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Mein Erasmussemester 2008/2009 verbringe ich in Kraków... by sarah.czerney (31. Okt, 17:45) Partner Universities
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